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27. November 2009 - ANNABERG-BUCHHOLZ

Die ganze Stadt ein Weihnachtsberg

Historie der Region mit erzgebirgischer und christlicher Tradition verbunden

Bild: Annaberger Weihnachtsmarkt (Foto: Stadt Annaberg-B.)

ANNABERG-BUCHHOLZ - Die ganze Stadt ein Weihnachtsberg - dieses Motto steht in diesem Jahr über der Advents- und Weihnachtszeit in Annaberg-Buchholz. Und wirklich: Wer aus Richtung Chemnitz oder Frohnau auf die traditionsreiche Bergstadt schaut, sieht am Fuße des Pöhlberges ein großes Lichtermeer. Es besteht aus ungezählten Lichtern und Lämpchen, Schwibbögen und Lichterträgern, Pyramiden und Weihnachtsbäumen. Im Herzen der Altstadt krönen die berühmte St. Annenkirche und der Annaberger Weihnachtsmarkt den Annaberger „Weihnachtsberg“.

Meisterwerke des erzgebirgischen Kunsthandwerks, Bergmanns- und Traditionsveranstaltungen, die große Marktpyramide, der riesige Weihnachtsbaum, die Wichtelwelt für Kinder und die zahlreichen liebenswerte Details sorgen für das besondere Flair des Annaberger Weihnachtsmarktes. Daneben laden Miniaturwerkstätten, lebendige Handwerkspräsentationen und regionaltypische Gaumenfreuden ein.

Bild: Lebendige Pyramide Annaberger Weihnachtsmarkt (Foto: Stadt Annaberg-B.)

Veranstaltungs-Glanzlichter sind u.a. die lebendige Marktpyramide am 27. November um 17:00 Uhr, der Einzug des Weihnachtsmannes mit seinen Wichteln am 28. November um 10:00 Uhr, der Erzgebirgische Stollentag am 29. November ab 14:00 Uhr im Erzhammer, der Bergmannsadvent am 6. Dezember ab 16:00 Uhr in der Bergkirche, wo neue Figuren der Bergmännischen Krippe präsentiert werden und die große Bergparade am 20. Dezember ab 13:30 Uhr in der Annaberger Altstadt. Diese Highlights und dieses Flair locken in jedem Jahr Zehntausende Gäste aus Nah und Fern in die traditionsreiche Bergstadt Annaberg-Buchholz.

Die Annaberger Marktpyramide mit ihren meisterhaft geschnitzten Figuren bildet seit 17 Jahren das Wahrzeichen des Annaberger Weihnachtsmarktes. Ihre Schöpfer haben es in besonderer Weise verstanden, die Historie von Stadt und Region mit erzgebirgischen und christlichen Traditionen zu verbinden. Bezüge zum Bergbau finden sich ebenso wie christliche Motive, die auf die Advents- und Weihnachtszeit hinweisen. Am Sockel hat der Holzbildhauer Klaus Giese einen geschnitzten Adventskalender geschaffen. Vier große Holzreliefs zeigen Szenen der biblischen Weihnachtsgeschichte. Die Verkündigung der Engel auf dem Hirtenfeld, die Ankunft der Weisen aus dem Morgenland und die Geburt Jesu Christi im Stall von Bethlehem sind hier bildlich dargestellt.

Bild: Lebendige Figuren vor der Pyramide (Foto: Stadt Annaberg-B.)

Die wunderbaren Figuren auf den Drehtellern schuf Volker Gräfensteiner, ein äußerst begabter, inzwischen verstorbener Annaberger Künstler. Sein Anliegen war es, mit der Pyramide auf wichtige geschichtliche Ereignisse und Persönlichkeiten sowie erzgebirgische Traditionen hinzuweisen.

Auch in diesem Jahr gibt es zahlreiche Neuheiten zu entdecken und zu erleben. Echt Erzgebirge ist auf dem Annaberger Weihnachtsmarkt ein großes Thema. Direkt am Eingang werden neue Kreationen des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V. präsentiert. Überlieferte Formen und Figuren werden dabei auf ganz neue Weise interpretiert. Unter dem Thema „Tradition und Form“ wird traditionsreiche Holzkunst im neuen Design angeboten. Beispiele dafür sind schlanke Sternkopf-Engel, Frostnasen-Räuchermänner oder lustig gedrechselte Vögel. Allesamt wurden sie von renommierten Designern des Erzgebirges gestaltet. Eine absolute Neuheit sind schwarze Pyramiden, die es in dieser Form und Gestaltung noch nie im Erzgebirge gab.(Stadt Annaberg-Buchholz)

Stadt Annaberg-Buchholz

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